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Informationen zu Ritalin®, - gefunden bei Novartis, USA - - Alle Angaben sowie die Übersetzungen |
Anbei eine Gegenüberstellung von Informationen:
Traurig macht uns eigentlich nur die Spalte A, die noch nicht einmal den Stand von 1996 erreichen will, für das uns eine Fachnachricht vorliegt, die im übrigen in der amerikanischen Medikamentbeschreibung zu 80 % enthalten ist. In Deutschland gibt es Ritalin für etwas namens HKS und sogenannte hyperkinetische Kinder. Was ist eigentlich ADD, gibt es das eigentlich in Deutschland? Und was haben Erwachsene damit zu tun? Na, ich denke, ihr versteht schon, warum wir uns mal wieder aufregen könnten... |
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A.
Deutscher Beipackzettel, 08/2000 - mit dem Medikament
erworben, |
B.
Novartis, Beipackzettel, USA aus dem Internet Stand 11/1999 |
| Ritalin® Tablette 10 mg Wirkstoff: Methylphenidathydrochlorid
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Ritalin®
Hydrochlorid, Methylphenidathydrochlorid USB-Tabletten Ritalin-SR® Methylphenidathydrochlorid USP Sustained-Release Tabletten |
| Zusammensetzung 1 Tablette enthält: Arzneilich wirksamer Bestandteil. 10 mg Methylphenidathydrochlorid Darreichungsform und Inhalt Teilbare Tabletten Packungen mit 20 (N1) und 40 (N2) Tabletten |
Ritalin Hydrochlorid, Methylphenidathydrochlorid USP ist als sanftes Stimulanz für das zentral-nervöse System (CNS) als Tabletten von 5, 10 und 20 mg für die mündliche Aufnahme verfügbar; Ritalin-SR steht zur mündlichen Aufnahme als Langzeit- Freigabe- Tablette von 20 mg zur Verfügung. |
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Methylphenidathydrochlorid ist Methyl-a- Phenyl-2- piperidineacetate Hydrochlorid und seine strukturelle Formel ist:
Methylphenidathydrochlorid |
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| USP ist ein weisses, geruchloses,
feines Kristallpulver. Seine Reaktion auf Lackmus ist sauer. Es ist in Wasser und in Methanol
leicht löslich, löslich in Alkohol und leicht löslich in Chloroform und in Aceton. Sein molekulares Gewicht ist 269.77. |
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| Sonstige Bestandteile.
Laktose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Talkum, Tricalciumphosphat, Weizenstärke, Gelatine. |
Zutaten. Ritalin Tabletten: D&C
Gelb Nr. 10 (5-mg und 20-mg Tabletten), FD&C Grün Nr. 3 (10-mg Tabletten), sowie
Laktose, Magnesiumstearat, Polyethylene Glykol, Stärke (5-mg und 10-mg Tabletten), Saccharose, Talkum und Tragacanth (20-mg Tabletten). |
Klinische Pharmakologie |
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| Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Substanzklasse der zentralen Stimulantien | Ritalin ist ein sanftes Stimulans für das zentralnervöse System. |
Der tatsächliche
Wirkmechanismus im Menschen wird tatsächlich nicht völlig verstanden, aber Ritalin löst
vermutlich im Gehirnstamm und im Cortex eine Erregung aus, um seine
anregende Wirkung zu produzieren. Ritalin in den SR Tabletten ist langsam, wird aber ebenso ausgiebig aufgenommen, wie bei den standardmäßigen Tabletten. |
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C.
zusätzliche Quelle, Fachinformation Geigy |
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Pharmakologische Eigenschaften |
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Der in Ritalin enthaltene Wirkstoff Methylphenidat ist ein Psychostimulans. Die Wirksubstanz hat folgende Strukturformel und Bezeichnung:
Methylphenidathydrochlorid Chemisch gesehen stellt
er einen basischen Ester der Phenylessigsäure dar. Das Molekül enthält
das Phenylethylaminskelett, das für die amphetaminähnlichen Wirkungen
verantwortlich gemacht wird. Anders als bei Amphetamin
werden bei Tieren, die mit Reserpin vorbehandelt wurden, keine
Katecholamine durch Methylphenidat freigesetzt. Dies bedeutet, daß durch
Methylphenidat induzierte Stereotypien mit Reserpin unterbunden werden
können. Die indirekt sympathomimetische Wirkung von Methylphenidat beim Menschen kann zu Blutdruckanstieg, Pulsfrequenzbeschleunigung und Verminderung des Tonus der Bronchialmuskulatur führen. Diese Wirkungen sind in der Regel nicht sehr stark ausgeprägt. Die zentralstimulierende Wirkung äußert sich unter anderem in einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Leistungs- und Entscheidungsbereitschaft, psychophysischer Aktivität sowie in Unterdrückung von Müdigkeit und körperlicher Abgeschlagenheit. Insbesondere bei mißbräuchlicher Anwendung kann dies zu einer Verkennung der Grenzen des Leistungsvermögens bis hin zum Zusammenbruch physiologischer Funktionssysteme, bei Überdosierung zum Tode führen.
Methylphenidat kann den Appetit vermindern und bei hoher Dosierung zu
Körpertemperaturanstieg führen. Ebenfalls bei hoher Dosierung bzw. nach
längerem Gebrauch können Verhaltensstereotypien ausgelöst werden. Die Molekülstruktur von Methylphenidat zeigt zwei Asymmetriezentren und tritt daher in vier Stereoisomeren auf. Die pharmakodynamisch aktive Konfiguration ist die threo-Form. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Anwendungsgebiete | Indikationen: |
| Hyperkinetische Verhaltensstörungen bei Kindern im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie.
Zwanghafte Schlafanfälle während des Tages (Narkolepsie) im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie. |
Aufmerksamkeitsdefizitstörungen,
Narkolepsie |
| Aufmerksamkeitsdefizitstörungen
(gekannt zuvor als minimale Gehirnfunktionsstörung in Kindern).
Andere Angaben, die verwendet werden, um dieses Verhaltenssyndrom unten zu beschreiben, umfassen:
Hyperkinetisches Syndrom bei Kindern, minimaler Gehirnschaden, minimale zerebrale Funktionsstörung,
Minimale Cerebrale Dysfunction.
Ritalin ist als ein integraler Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms angezeigt, das normalerweise andere heilende Maßnahmen (psychologische, schulische, soziale) für eine sich stabilisierende Wirkung bei Kindern einbezieht, die ein Verhaltenssyndrom vorweisen, das von der folgenden Gruppe von entwicklungsmäßig unangepaßten Symptomen charakterisiert wird: Leichte bis schwerwiegende Ablenkbarkeit, kurze Aufmerksamkeitsspanne, Hyperaktivität, emotionale Labilität und Impulsivität. Die Diagnose dieses Syndroms sollte nicht mit Endgültigkeit gemacht werden, wenn diese Symptome einen vergleichbar neuerlichen Ursprung haben. Nicht lokalisierbare (leichte) neurologische Zeichen, Lernbehinderungen und abnormales EEG können, aber müssen nicht vorhanden sein und eine Diagnose einer zentralnervösen Störung kann aber muss nicht gegeben sein. |
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| Spezielle
diagnostische Erwägungen: Eine bestimmte Ätiologie von diesem Syndrom ist unbekannt, und es gibt keinen einzelnen diagnostischen Test. Eine adäquate Diagnose erfordert die Verwendung nicht nur medizinischer Elemente, sondern auch spezieller psychologischer, Bildungs- und sozialer Ressourcen. Merkmale, die weithin gemeldet sind, umfassen: * Eine langanhaltende Geschichte der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, Die Diagnose muss auf einer vollständigen Geschichte und Auswertung
der Kindheit beruhen und sollte nicht einzig auf der Sicht der Gegenwart von ein oder mehr von diesen Merkmalen basieren. Medikamentenbehandlung ist nicht für alle Kinder mit diesem Syndrom angezeigt. Stimulanzien sind nicht für den Gebrauch eines Kindes bestimmt, das Symptome aufweist, die Umwelt-Faktoren nachfolgen und/oder zu einer hauptpsychiatrischen Störung, einschließlich einer Psychose angehören. Die angemessene schulische Platzierung ist wesentlich, und psychosoziale Intervention ist im allgemeinen notwendig. Wenn andere Heilmaßnahmen allein unergiebig sind , hängt es vom Urteil eines Arztes ab, eine Beurteilung des Andauerns und des Schweregrad der Symptome des Kindes zu treffen und ggf. eine Stimulantien-Behandlung zu verordnen. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Gegenanzeigen Wann dürfen Sie Ritalin nicht anwenden? | Kontraindikationen |
Merkliche Sorge, Spannung und Erregung sind contraindiziert zu Ritalin, da das Medikament diese Symptome verschlimmern kann.
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Wann dürfen Sie Ritalin erst nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt anwenden?
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Contraindiziert ist Ritalin ist auch bei Patienten, die auf Medikamente hypersensibel reagieren, Patienten mit einem Glaukom oder Patienten mit motorischen Tics oder einem Tourette-Syndrom in der Familiengeschichte. |
| Angsterkrankungen, | |
| Magersucht, | |
| Gilles-de-la- Tourette-Syndrom, | |
| bei Erkrankungen mit schizophrener Symptomatik |
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| bei arterieller Verschlußkrankheit und schwerer Angina pectoris, |
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| Herzrhythmusstörungen
mit beschleunigtem Herzschlag und Zustand nach Schlaganfall, |
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| ferner bei Schilddrüsenüberfunktion, | |
| bei erhöhtem Augeninnendruck, | |
| vergrößerter Prostata mit Restharnbildung und | |
| bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Methylphenidat bzw. ähnlichen Stoffen; | |
| während oder innerhalb von 14 Tagen nach Einnahme von MAO-Hemmstoffen; | |
| bei Patienten mit einer zurückliegenden Drogenabhängigkeit bzw. mit Arzneimittel- oder Alkoholmißbrauch. | |
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Bei plötzlichem Absetzen können Symptome wie erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger, Verstimmungen, Depression, psychotische Reaktionen und Kreislaufregulationsstörungen auftreten. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen? | Warnungen |
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Für die Behandlung von Kindern unter 6 Jahren liegen ausreichende klinische Daten nicht vor. |
Ritalin sollte nicht unter sechs Jahren verschrieben werden, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht
nachgewiesen worden sind.
Ausreichende Daten über Sicherheit und Wirksamkeit von langfristiger Verwendung von Ritalin bei Kindern sind zur Zeit nicht vorhanden. |
| Die klinische Bedeutung der Verminderung des
Längenwachstums und der verzögerten Gewichtszunahme bei Kindern ist nicht endgültig geklärt. Daher sollten gegebenenfalls mehrmonatige Medikationspausen in den Therapieplan eingebaut werden.
Regelmäßige Längen- und Gewichtskontrollen sowie eine strenge Überwachung anderer Wachstumswerte werden empfohlen. |
Obwohl ein
kausaler Zusammenhang nicht bewiesen worden ist, ist die Unterdrückung des
Wachstums (i.e. Gewichtszunahme und/oder Höhe) bei der langfristigen Verwendung von Stimulanzien in Kindern berichtet worden.
Deshalb sollten Patienten, die langfristige Therapie benötigen, sorgfältig überwacht werden. |
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Ritalin darf nicht angewendet werden bei: Endogener Depression, |
Ritalin sollte nicht für schwerwiegende Depression mit entweder exogenem oder endogenem Ursprung verwendet werden. |
| Klinische Erfahrungen legen nahe, dass bei psychotischen Kindern die Einnahme von Ritalin die Symptome von Benehmensstörung und Gedankenstörung verschlimmern kann. | |
| Ritalin sollte nicht für die Verhütung oder Behandlung normaler Erschöpfung verwendet werden gibt an. | |
Methylphenidat kann die Krampfbereitschaft erhöhen. Beim Auftreten epileptischer Anfälle sollte Ritalin abgesetzt werden. |
Es gibt klinische Beweise, dass Ritalin die konvulsive Schwelle in (Epilepsie-) Patienten * mit vorheriger Geschichte von Anfällen, * mit vorherigen EEG Abnormitäten in Abwesenheit von Anfällen * und sehr selten in Abwesenheit der Geschichte von Anfällen und keinen vorherigen EEG Beweisen von Anfällen senken kann. Eine sichere begleitende Verwendung von Anti-Epileptika und Ritalin ist nicht nachgewiesen worden. In der Gegenwart von Anfällen sollte das Medikament eingestellt werden. |
| sowie bei mittelschwerem und schwerem Bluthochdruck, | Die Verwendung bei Patienten mit Hypertonie sollte vorsichtig erfolgen. Der Blutdruck sollte in entsprechenden Intervallen in allen Patienten überwacht werden, die Ritalin nehmen, besonders aber bei jenen mit Hypertonie. |
| Über Symptome von visuellen Störungen
wurde in seltenen Fällen berichtet. Schwierigkeiten mit der Anpassung und
dem Verwischen von Visionen sind berichtet worden. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Wechselwirkungen | Medikamenteninteraktionen |
| Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Ritalin? | |
| Ritalin sollte nicht zusammen mit
MAO-Hemmern angewendet werden, da es zu einer Verstärkung der stimulierenden Wirkung von Ritalin kommen kann.
Bei gleichzeitiger Anwendung kann Ritalin die Wirkung von blutdrucksenkenden Mitteln, insbesondere von Guanethidin, herabsetzen. |
Vorsichtige Verwendung von blutdrucksenkenden
Mitteln und MAO-Hemmern.
Ritalin kann die (blutdrucksenkende) hypotensive Wirkung von Guanethidin vermindern.
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| Andererseits kann die anfängliche blutdrucksteigernde Wirkung von Guanethidin und Amantadin verstärkt werden. Da Ritalin den Abbau von blutgerinnungshemmenden Mitteln (Cumarinen), Antiepileptika (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Primidon), von Neuroleptika und bestimmten Antidepressiva (Imipramin, Desipramin) sowie Phenylbutazon im Organismus hemmt, muß deren Dosis bei gemeinsamer Gabe mit Ritalin eventuell reduziert werden. |
Menschliche
pharmakologische Studien haben gezeigt, dass Ritalin den Stoffwechsel von
Cumarinen, Antikoagulanzien, Antiepileptika (Phenobarbital,
Diphenylhydantoin, Primidon), Phenylbutazon und trizyclischen
Medikamenten (wie Imipramin, das Clomipramin, Desipramin) hemmen
kann.
Abwärtsdosierungsänderungen dieser
Medikamente können erforderlich sein, wenn mit Ritalin zusammen
verordnet. |
| Die Gabe von Medikamenten, die die Magensäure binden
(Antazida), verschlechtert die Aufnahme des Wirkstoffes Methylphenidat erheblich, Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können. |
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| Voraussetzung für die Anwendung ist ein striktes Dosierungsregime mit medikationsfreien Intervallen, bei Kindern z.B. in den Schulferien, bei Narkolepsie-Patienten z.B. an arbeitsfreien Tagen. Auf diese Weise kann die Gefahr des Nachlassens der Wirkung, besonders bei Narkolepsie-Patienten, verringert werden. | |
| Das
Ansprechen auf die Behandlung mit Ritalin kann individuell sehr
unterschiedlich sein. Deshalb sollte bei ausbleibendem Oder unbefriedigendem Therapieerfolg, spätestens bei Erreichen der maximalen Tagesdosis, der Wechsel auf ein anderes zentralstimulierendes Medikament erwogen werden. |
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Bei der Narkolepsie ist es wichtig, einen gleichen Tag-/Nachtrhythmus mit festen Zeiten einzuhalten. Die Medikation
sollte diesem Rhythmus angepaßt, und die letzte Dosis wegen möglicher Schlafstörungen vor 16.00-18.00 Uhr
eingenommen werden. Wenn die Wirkung auf die Symptome der Narkolepsie nicht ausreicht, sollten Sie die Dosis |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Vorsichtsmassnahmen | |
| Bei längerer Behandlungsdauer sollte von Zeit zu Zeit das Differentialblutbild bestimmt werden. | Patienten mit einem Element der Erregung können negativ reagieren; Therapie einstellen, wenn notwendig. Periodisches CBC, Differentialblutbild und Blutplättchenzählungen ist während verlängerter Therapie geraten. Medikamentenbehandlung wird nicht in allen Fällen von diesem Verhaltenssyndrom angezeigt und sollte nur in Licht der vollständigen Geschichte und Auswertung des Kindes betrachtet werden. Der Entschluss, Ritalin zu verordnen, sollte von der Beurteilung durch den Arzt abhängen. Hier zählen vor allem der chronische Charakter der Symptome und der Schweregrad der Symptome des Kindes und ihrer Angemessenheit hinsichtlich des Alters des Kindes. Die Verschreibung sollte nicht einzig von der Gegenwart und dort nicht von ein oder mehr auffälligen Verhaltensmerkmalen abhängen.
Wenn diese Symptome mit akuten Stressreaktionen verbunden werden, ist die Behandlung mit Ritalin normalerweise nicht angezeigt. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung | Dosierung und Einnahme |
| Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihre Ärztin/Ihr Arzt Ritalin nicht anders verordnet hat. Bitte
halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Ritalin sonst nicht richtig wirken kann! |
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Wieviel von Ritalin und wie oft sollten Sie Ritalin anwenden? Die Dosis muß den Erfordernissen des Einzelfalles angepaßt werden. Die Therapie mit Ritalin sollte mit einer niedrigen Dosis begonnen und in kleinen Stufen bis zum Erreichen einer verträglichen und genügend wirksamen Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so klein wie möglich zu halten. |
Ritalin sollte in kleinen Dosen eingeführt werden, mit allmählichen wöchentlichen Zuwächsen.
Dosierung sollte individualisiert entsprechend dem Bedarf und den Reaktionen vom Patienten sein. |
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Erwachsene Tabletten: In geteilten Dosen 2 oder 3mal täglich, am besten 30 bis 45 Minuten vor Mahlzeiten einnehmen. Durchschnittliche Dosierung ist 20 bis 30 mg täglich. Einige Patienten können 40 bis 60 mg täglich benötigen. Bei anderen wird 10 bis 15 mg täglich adäquat sein. Patienten, die außerstande zu schlafen sind, wenn die Medikation spät einsetzt, sollten die letzte Dosis vor 6 P.m. nehmen. |
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| Narkolepsie: Die übliche therapeutische Dosis beträgt 1-6 Tabletten (10-60 mg Methylphenidat) pro Tag. Im Durchschnitt beträgt die Tagesdosis 2-3 Tabletten (20-30 mg Methylphenidat). Diese Dosen gelten auch für Kinder mit Narkolepsie. Die Tagesdosis sollte auf 2-3 Einzelgaben auf geteilt werden. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Dosierungsanleitung Kinder | Dosierung Kinder |
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Die Therapie mit Ritalin sollte mit einer niedrigen Dosis begonnen und in kleinen Stufen bis zum Erreichen einer verträglichen und genügend wirksamen Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so klein wie möglich zu halten. |
Ritalin sollte in kleinen Dosen eingeführt werden, mit allmählichen wöchentlichen Zuwächsen.
Tägliche Dosierung über 60 mg wird nicht empfohlen. |
| Wenn sich nach der von der Ärztin/dem Arzt empfohlenen Dosisanpassung im Verlaufe
eines Monats die Symptome des Hyperkinetischen Syndroms nicht bessern, sollte die Behandlung abgebrochen werden. |
Wenn eine Verbesserung nach einer Frist von einem Monat der
korrekten Einstellung auf das Medikament nicht beobachtet wird, sollte das Medikament
abgesetzt werden. |
| Hyperkinetisches Syndrom Im Kindesalter:
Anschließend kann die Tagesdosis in wöchentlichen Abständen um 1/2-1 Tablette (5-10 mg Methylphenidat) gesteigert werden, wobei eine maximale Tagesdosis von 6 Tabletten (60 mg Methylphenidat) nicht überschritten werden sollte. Die Gesamttagesdosis wird üblicherweise auf 2-3 Einzelgaben verteilt eingenommen. |
Kinder ( 6 Jahre und älter ) Tabletten: Beginnen mit 5 mg zweimal täglich (vor dem Frühstück und dem Mittagessen) mit allmählichen wöchentlichen Zuwächsen zwischen 5 bis 10 mg.
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SR Tabletten: Ritalin-SR Tabletten haben eine Wirkdauer von ungefähr 8 Stunden. Deshalb können Ritalin-SR Tabletten statt Ritalin Tabletten eingesetzt werden, wenn die 8 Stundendosierung von Ritalin-SR der angemessenen 8 Stundendosierung von Ritalin entspricht. Ritalin-SR Tabletten müssen als Ganzes geschluckt werden und nie zerstoßen oder zerkaut werden. |
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| Bei Verstärkung von Symptomen oder anderen unerwünschten Wirkungen sollte die Dosierung reduziert oder Ritalin abgesetzt werden. | Wenn eine paradoxe Verschlimmerung von Symptomen oder anderem ungünstige Wirkungen auf treten, sollte die Dosierung reduziert werden oder, wenn notwendig, das Medikament abgesetzt werden. |
| Um den Zustand des Kindes beurteilen zu können, sollte Ritalin von Zeit zu Zeit versuchsweise abgesetzt werden. Es ist möglich, daß die Besserung auch dann bestehen bleibt, wenn das Medikament zeitweilig oder ganz abgesetzt wird. | Ritalin sollte periodisch eingestellt werden, um die Bedingung des Kindes zu beurteilen. Eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes kann bestehen bleiben, wenn das Medikament entweder vorläufig oder permanent eingestellt wird. |
| Die medikamentöse Behandlung sollte nicht auf unbestimmte Zeit ausgedehnt werden. Sie kann im allgemeinen während oder nach der Pubertät beendet werden. | Medikamentenbehandlung sollte nicht und muss nicht über unbestimmte Zeit erfolgen. Mit der Behandlung kann normalerweise nach Pubertät aufgehört werden . |
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A. Beipackzettel, 08/2000 |
B. Novartis, USA |
| Wie und wann sollten Sie Ritalin anwenden? Die Resorption des Wirkstoffes Methylphenidat wird durch Mahlzeiten beeinträchtigt. Daher sollte die Gabe möglichst eine Stunde vor oder nach den Mahlzeiten erfolgen. Um bei Kindern Appetitlosigkeit zu vermeiden, wird die Gabe von Ritalin eine Stunde nach den
Mahlzeiten empfohlen. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Welche
Genußmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden? Durch Alkohol können die Effekte von Ritalin in unvorhersehbarer Weise verstärkt werden. Verzichten Sie daher auf den gleichzeitigen Genuß von Alkohol. Die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes Methylphenidat kann bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme deutlich verschlechtert werden. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| keine Angabe zur Bioverfügbarkeit | Bioverfügbarkeit |
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Die relative Bioverfügbarkeit der SR Tafel ließ sich mit der Ritalin Tablette vergleichen, gemessen von der Harnausscheidung des Ritalin-Hauptmetaboliten (a-Phenyl-2-piperidineacetate acid) waren 105% (49% -168%) bei Kindern und 101% (85% -152%) bei Erwachsenen. Die Zeit bis zum Höchstwirkungspunkt bei Kindern war 4,7 Stunden (1,3-8 ,2 Stunden) für die SR Tabletten und 1,9 Stunden (0,3-4 ,4 Stunden) für die Tabletten. Ein Durchschnitt von 67% der SR-Dosis wurde bei den Kindern ausgeschieden, verglichen mit 86% bei den Erwachsenen. In einer klinischen Studie, die sich Erwachsenen widmete, die SR Tabletten erhielten, schien die Plasmakonzentration des Haupt-Methaboliten des Ritalin in Frauen größer zu sein, als in Männern. Keine Geschlechtsunterschiede wurden für die Plasmakonzentrationen des Ritalin beobachtet. |
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C.
zusätzliche Quelle, Fachinformation Geigy |
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Pharmakokinetik und Bioverfügbarkeit |
| Methylphenidat wird rasch und vollständig resorbiert und überwindet
die Blut-Hirn-Schranke leicht. Bei Erwachsenen wurde nach einer 20
mg-Dosis der Gipfel der Plasmakonzentration nach 2 Stunden erreicht; die
Halbwertszeit beträgt 2 bis 4 Stunden (in einer Studie 2 bis 7 Stunden).
Die Metaboliten waren im Verlauf von 72 Stunden ausgeschieden. Bei Kindern
mit hyperkinetischem Syndrom wurde der Gipfel der Plasmakonzentration nach
oraler Gabe von 0,35 mg/kg Körpergewicht nach 2,5 (±0,65) Std. und nach
Gabe von 0,65 mg/kg Körpergewicht in 1,9 (±0,82) Std. erreicht. Hier
betrugen die Halbwertszeiten 2,5 (± 0,6) Std. bzw. 2,6 (±0,3) Std. Die
maximalen Plasmakonzentrationen wurden mit 11,2 (± 2,7) ng/mI bzw. 20,2
(± 9,1) ng/ml angegeben. Diese Daten wurden mit gewissen Abweichungen in
anderen Untersuchungen bestätigt.
Die absolute Bioverfügbarkeit ist niedrig. Sie beträgt zwischen 10 und 500/0 bei Kindern. Daher ergeben sich beträchtliche inter- und intraindividuelle Variationen der Plasmakonzentration, die jedoch ohne prädiktiven Aussagewert für die therapeutische Wirksamkeit sind. Die relativ kurze Halbwertszeit korreliert gut mit der Wirkdauer von 1 bis 4 Std.
Methylphenidat wird vornehmlich zu Ritalinsäure abgebaut. Die renale
Ausscheidung von Ritalinsäure erfolgt langsam, so daß eine Akkumulation
bei Patienten mit Niereninsuffizienz möglich ist. Da Ritalinsäure
geringe oder gar keine pharmakodynamische Aktivität besitzt, spielt dies
therapeutisch eine untergeordnete Rolle. Ein kleinerer Anteil wird zu p-
Hydroxymethylphenidat und der Rest zu Oxyritalinsäure und
Oxymethylphenidat hydroxiliert. Die Substanz wird nahezu vollständig
metabolisiert und erscheint im Urin unverändert nicht. Diese Reaktion
scheint nicht pH-abhängig zu sein. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten? | Gebrauch in der Schwangerschaft |
Es liegen keine Daten vor, die eine Risikoabschätzung für Ritalin ermöglichen. Es sollte daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Auch während der Stillzeit sollte Ritalin von der Mutter nicht eingenommen werden. |
Adäquate Tierzucht-Studien,
die eine sichere Verwendung von Ritalin während Schwangerschaft beweisen
könnten, sind nicht geführt worden.
Jedoch ist von Methylphenidat in einer vor kurzem geführten Studie bewiesen worden, des es fruchtschädigend (teratogenisch) in Kaninchen wirkt, wenn Dosen von 200 mg/kg/Tag gegeben werden, was ungefähr 167mal und 78mal die maximal empfohlene menschliche Dosis auf jeweils mg/kg und einem mg/m ² Basis sind. In Ratten wurden teratogenische Wirkungen nicht gefunden, als das Medikament , in Dosen von 75 mg/kg/Tag gegeben wurde, welche ungefähr das 62,5 and 3,5-fache der maximalempfohlenen menschlichen Dosis auf jeweilig einer mg/kg und mg/m ² Basis sind . Deshalb sollte Ritalin, bis mehr Information zur Verfügung steht, nicht für Frauen während der Stillzeit verschrieben sein, es sei denn, in der Meinung vom Arzt überwiegen die potentiellen Nutzen die möglichen Risiken. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| hierzu keine Angaben | Krebs - Carcinogenesis / Mutagenesis |
| keine Angaben | In einer Untersuchung zur Kanzerogenität an Mäusen (B6 C3 F1) wurde
bei einer Tagesdosis von ca. 60 mg/kg das Auftreten von hepatozellulären
Adenomen (benigner Tumor) beobachtet.
Ausschließlich bei männlichen Tieren sind Hepatoblastome (seltener maligner Tumor) aufgetreten. Die verwendete Dosierung war ca. 30 bzw. 2,5 mal höher (Dosis mg/kg bzw. mg/qm) als die empfohlene Maximaldosis für die Anwendung beim Menschen. Der untersuchte Mäusestamm ist für die Entwicklung von Lebertumoren besonders anfällig. Die Bedeutung dieser Befunde für den Menschen ist nicht bekannt. Die Untersuchungen an Ratten (F 344) erbrachten keinen
Hinweis auf Kanzerogenität. Die höchste Dosierung in dieser Studie
betrug ca. 45 mg/kg täglich, dies ist ungefähr 22mal und 4mal die maximalempfohlene menschlichen Dosis auf
mg/Kg und mg/m2 Basis, jeweilig. Schwesterchromatid-Austausch und Chromosomenabweichungen in einer in- vitro- Prüfung in kultivierten chinesischen Hamstereierstock-(CHO) Zellen waren gesteigert, was für eine schwache clastogenische Antwort spricht. Das genotoxische Potential von
Methylphenidat ist nicht in einem in-vivo-Test beurteilt worden. |
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C.
zusätzliche Quelle, Fachinformation Geigy |
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Toxikologische Eigenschaften |
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Von klinischer Seite gibt es bislang keine Hinweise für eine teratogene oder mutagene Wirkung bzw. kanzerogene Effekte. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
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Medikamentenabhängigkeit |
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| Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch hat Methylphenidat ein
stark ausgeprägtes psychisches Abhängigkeitspotential. Es muß jedoch die Möglichkeit des Arzneimittelmißbrauchs oder der Drogenabhängigkeit im Umfeld des Patienten beachtet werden. |
Ritalin sollte stets vorsichtig bei emotional instabilen Patienten
eingesetzt werden, sowie bei jenen mit einer Geschichte der Medikamentenabhängigkeit
oder des Alkoholismus, weil solche Patienten die Dosierung auf
eigene Initiative steigern können.
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| Chronischer Missbrauch in der Verwendung kann zu nachlassender Toleranz und psychischer Abhängigkeit mit veränderlichen Graden eines anormalen Benehmens führen. | |
| Offene psychotische Episoden können besonders
bei Mißbrauch durch Injektionen (perenterale Einnahme) auftreten.
Sorgfältige Überwachung ist erforderlich während des Absetzen des Medikaments, da schwerwiegende Depressionen wie auch chronische Überaktivität demaskiert werden kann. Eine langfristige Nachbehandlung kann wegen der Grundpersönlichkeitsstörungen des Patienten erforderlich sein. |
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| Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in den zugelassenen Anwendungsgebieten ist die Abhängigkeitsgefahr gering bzw. praktisch nicht vorhanden, |
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Mißbrauch und Abhängigkeit scheinen auch bei Jugendlichen und Erwachsenen, die als Kinder Ritalin zur Therapie hyperkinetischer Verhaltensstörungen erhalten haben, nicht häufiger aufzutreten als bei Kindern oder Jugendlichen, bei denen Ritalin nicht angewendet worden ist. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Nebenwirkungen |
Ungünstige Reaktionen
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| Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Ritalin auftreten? | |
| Bei Kindern mit Hyperkinetischem Syndrom kann der
Nachtschlaf beeinträchtigt werden. Des halb wird die letzte Gabe von Ritalin vor 16.00 Uhr empfohlen. |
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Als häufige Nebenwirkungen treten Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und
Magenbeschwerden auf. Diese unerwünschten Wirkungen klingen mit steigender Therapiedauer zumeist ab. |
Nervosität und Schlaflosigkeit sind die allgemeinsten ungünstigen Reaktionen,
werden aber normalerweise durch Reduzieren der Dosierung und Weglassen des Medikamentes am Nachmittag oder Abend kontrolliert. |
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Darüber hinaus werden bei Kindem mit hyperkinetischem Syndrom folgende Nebenwirkungen beobachtet: |
Andere Reaktionen umfassen ... |
| Dyskinesien (orofaziale Dyskinesien) | |
| Übererregbarkeit, | Übererregbarkeit |
| Müdigkeit, | Schläfrigkeit; |
| Traurigkeit, | vorübergehende Verstimmung (transiant depression) |
| Ängstlichkeit, | Ängstlichkeit, |
| Weinerlichkeit, | |
| Kopfschmerzen, | Kopfschmerz; |
| Schwindel, | Schwindel |
| Gewichtsverlust, | Appetitlosigkeit (Anorexie) |
| Mundtrockenheit, | - |
| Durchfall und Verstopfung; | - |
| in Einzelfällen psychotische Reaktionen mit Sinnestäuschungen sowie |
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| Auslösung von Muskelzuckungen (Tics) und Verhaltensstereotypien, unwillkürliche Gesichtsbewegungen, | - |
| ferner Oberempfindlichkeitsreaktionen wie Bindehautentzündungen, Kribbelgefühle, Hautausschläge, Bläschenbildung der |
Hypersensitivitätsreaktionen, wie...
rötlicher Hautausschlag (multiformes Erythem) mit histopathologischen Funden von nekrotisierenden Hautveränderungen (Vasculitis) Nesselsucht (Urtikaria) Fieber Hautabschälungen (exfoliative Dermatitis) |
| Haarausfall, | Einige Fälle des Haarverlustes. |
| Gelenkschmerzen sowie | Gelenkschmerzen (Arthralgien) |
| Verminderungen der Blutplättchen (Thrombozytopenie), der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) sowie der roten Blutkörperchen (Anämie). |
Thrombozytopenie
Leukopenie und/oder Anämie; |
| - | Blutdruck- und Pulsänderungen |
| - | Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie) |
| - | Herzklopfen (Palpitationen) |
| - | Herzrasen (Tachykardie) |
| - | Angina (Verengungen -nicht näher erläutert, im Zusammenhang mit der Fachnachricht wohl als dieses zu deuten: Durchblutungsstörungen im Gesicht, wie allergische Reaktion anmutende: Angioneurotisches Ödeme.) |
| - | Übelkeit |
| - | Unterleibsschmerz |
| - | Es haben seltene Berichte über Tourette Syndrom gegeben. |
| - | Von toxischer Psychose ist berichtet worden. |
| - | Obwohl eine sichere kausale Verbindung nicht bewiesen wurde ist, ist von Patienten, die dieses Medikament nehmen, das Folgende berichtet worden: |
| - | Fälle anormaler Leberfunktion, die sich von der Anhebung der Transaminase bis zu hepatitischem Koma erstrecken; |
| - | Isolierte Fälle von Entzündung (zerebrale Arteriitis) und/oder Verschluß von Hirngefäßen (zerebrale Okklusion) |
| - | Sehr
seltene Berichte über Neuroleptic Malignant Syndrom (NMS) sind erhalten
worden und in meisten von diesen Berichten erhielten übereinstimmend die
Patienten mit NMS verbundene Therapien.
In einem einzelnen Bericht, erlebte ein zehn Jahre alter Schüler, der Methylphenidate für ungefähr 18 Monate genommen hatte, ein NMS- ähnliches Ereignis innerhalb von 45 Minuten, nachdem er seine erste Dosis von Venlafaxine aufgenommen hatte. Es ist unsicher, ob dieser Fall eine Medikament- Medikament- Interaktion darstellte, eine Antwort auf eines der Medikamente oder eine andere Ursache hat. |
| - | Bei Kindern kann der Verlust an Appetit, Unterleibsschmerz, Gewichtsverlust, Schlaflosigkeit und Herzrasen (Tachykardie) während einer verlängerter Therapie häufiger auftreten; jedoch kann jede der anderen der hier als ungünstig aufgelisteten Reaktionen ebenso auftreten. |
| Bei Erwachsenen mit Narkolepsie:
Häufig werden Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Geräuschempfindlichkeit,
Mundtrockenheit, Herzjagen, In Einzelfällen Entzündung oder Verschluß von Hirngefäßen. |
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| Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apothekerin/Ihrem Apotheker mit. | |
| Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen
zu ergreifen? Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob wegen der Nebenwirkungen die Dosis von Ritalin verringert werden sollte, oder ob die Behandlung abgebrochen werden muß. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Anwendungsfehler und Überdosierung |
ÜBERDOSIERUNG
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| Was ist zu tun, wenn Ritalin in zu großen Mengen angewendet wurde
(beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)? |
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| Die Symptome einer
Überdosierung betreffen hauptsächlich das Herz-Kreislauf-System und das Zentrale Nervensystem.
Es kann zu beschleunigtem Herzschlag, Herzrhythmusstörungen und zu hohem Blutdruck kommen. Auch Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Zittern und Erbrechen sind möglich. Im Falle einer Überdosierung ist unbedingt ärztliche Behandlung notwendig. |
Zeichen und Symptome
von akutem Überdosierung, die sich vornehmlich aus Überstimulation vom
zentralen nervösen System und aus übermässigen sympathomimetischen
Wirkungen ergeben, können folgendes umfassen:
Erbrechen, Agitiertheit, Tremor, Reflexübersteigerung (Hyperreflexie), Muskelzuckungen, Krämpfe (kann von Koma gefolgt werden), Euphorie, Konfusion, Halluzinationen, Delirium, Schweißausbruch, Hitzewallungen, Kopfschmerz, Körperüberhitzung (Hyperpyrexie), Herzrasen (Tachykardie), Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Pupillenerweiterung (Mydriasis) und Schleimhauttrockenheit. |
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Ein Giftkontrollzentrum für
aktuelle Führung und Rat konsultieren, das Behandlung übernimmt.
Behandlung besteht aus entsprechenden stützenden Maßnahmen. Der Patient muß gegen Selbstverletzung und gegen externe Reize geschützt werden, die die Überstimulation verschlimmern würden, die schon anwesend ist. Mageninhalt kann mittels Magenspülung geleert werden. Bei Vorliegen einer von schwerwiegenden Intoxikation eine sorgfältig abgemessene Dosierung von schnell-wirkenden Barbiturat vor dem Ausführen einer Magenspülung verwenden. Andere Maßnahmen um die Eingeweide zu entgiften umfassen die Einnahme von aufgelöster Holzkohle und einem Abführmittel. Intensive Sorge muß der adäquaten Blutzirkulation und der Atmung gelten; externe kühlende Verfahren können für Hyperpyrexie verlangt werden. Die Wirksamkeit einer peritonealen Dialyse oder extrakorporealen Hemodialyse für Ritalin- Überdosierungen ist nicht bewiesen worden. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Was müssen Sie beachten, wenn Sie
zuwenig Ritalin angewendet oder eine Anwendung vergessen haben?
Sollten Sie die Einnahme von Ritalin vergessen haben, so nehmen Sie die Tabletten sobald Sie es bemerken. Ist es Verdoppeln Sie nie von sich aus die Einzeldosis. |
| A. Beipackzettel, 08/2000 | B. Novartis, USA |
| Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten? Ritalin kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen verändern. Sie können dann auf Fahren Sie nicht selbst Auto
oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge und Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne
sicheren Halt! Beachten Sie besonders, daß Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert! Narkolepsie-Patienten sind unbehandelt unfähig zum Führen von Kraftfahrzeugen und Bedienen von Maschinen. Unter der Behandlung mit Methylphenidat kann das Führen von Kraftfahrzeugen unter Umständen bedingt möglich sein, wenn bei auftretender Müdigkeit eine sofortige Unterbrechung der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr gesichert ist und Verkehrssituationen mit hohen Aufmerksamkeitsanforderungen gemieden werden können. |
Diese Angaben der Spalte A (links) müssen speziell die deutschen Rechtsabteilungen erfunden haben, um die übliche General-Enthaftung für Alles und Jedes einzubauen. |
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| Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung beenden? Bei Unterbrechung oder vorzeitiger Beendigung der Behandlung mit Ritalin können die Symptome der Krankheit wieder auftreten. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, bevor Sie die Tabletten absetzen wollen. |
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| Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel und dem Formteil der Durchdrückpackung aufgedruckt.
Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum! Wie ist Ritalin aufzubewahren? Nicht über + 25 °C aufbewahren. Vor Feuchtigkeit schützen. 1997/MS 02/7 |
(* die deutsche Variante, links, wurde nach Übereinstimmung
mit der englischen Version umsortiert)
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Im Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) ist die Pflicht zur Erstellung einer Fachinformation in § 11a gesetzlich verankert. Der pharmazeutische Unternehmer stellt daher für alle ab dem 1.2.1987 zugelassenen Arzneimittel den Fachkreisen auf Anforderung eine Fachinformation zur Verfügung. Fachinformationen für verscheibungspflichtige Arzneimittel dürfen nur an Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker versandt werden. |
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FAZIT: Wir bedanken uns bei den Amerikanern für ihren
Beipackzettel. |