Gedächtnis - wo die Informationen lagern

 

(unvollständig - wo liegen die Gedächtnisinhalte - 
Theorien - punktueller Sitz kontra Holographie) 

Es werden drei Arten von langanhaltendem Gedächtnis unterschieden: 

Das prozedurale Gedächtnis speichert Bewegungs- oder Handlungsabläufe, die durch Übung (zwischen 20.000 bis 100.000 Wiederholungen) in "Fleisch und Blut" übergehen. Das Gehirn schafft Verknüpfungen, die schließlich ohne besondere Aufmerksamkeit wiederholt werden können.

Das episodische Gedächtnis (Sinngedächtnis, visuelles Gedächtnis) formt sich durch Erlebnisse, die sich einfach einprägen, ohne daß ein besonderer Aufwand dafür notwendig wäre, da hier Emotionen deutliche Wertungen hinterlassen. Diese Erinnerungen können Eindrücke wiedergeben, die man niemals vergessen wird. Es ist zu vermuten, daß in diesem Gedächtnis Unmengen von Bildern gespeichert sind, an die wir uns nur zu bestimmten Gelegenheit erinnern können.

Das Wissensgedächtnis (semantisches oder Wortgedächtnis) enthält nur Fakten, die nicht mit Gedanken verknüpft sind. Es ist schwer zu füllen, da es keine bildhaften Verknüpfungen enthält.

Das Kurzzeitgedächtnis dagegen erinnert sich nur an jeweils wenige Sekunden zurück und kann nur etwa sieben Elementen Aufmerksamkeit zukommen lassen. Grad genug, um eine Telefonnummer vom Blatt zu lesen und einzutippen.

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