Hypies Brainworkz
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PET-SCANS Positronenemissionstomografie |
Beim Lernen zuschauen
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"Auf dem ersten (dem oberen Bild) hörte eine Person einen fremdsprachigen Text als der Lernaufgabe. Die Farbkarten zeigen Regionen, die während dieser Aufgabe aktiviert wurden, mit anderen Worten, dort arbeiteten Zellen mehr als in der Ruhephase mit einem höheren Stoffwechsel (mit mehr Energie und erhöhtem Blutfluss). Das PET-Gerät zeigt die Grade der Aktivität in verschiedenen Farbschattierungen, wie bei einem Regenbogen. Gelbe und rote Regionen sind "heißer", dies, weil sie eine höhere Zellaktivität indizieren. Blaue und schwarze Regionen zeigen verminderte oder gar keine Aktivität. Während dieses obere Bild aufgenommen wurde, war der Patient mit der Aufgabe noch unvertraut." Renato M. Sabbatini |
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"Die höchsten Hirnaktivitäten zeigen sich
in einem Bereich der Temporallappen genannt wird und verantwortlich für
Hörwahrnehmungen ist und in einem anderen Bereich, der präfrontaler
Cortex genannt wird und für das Verstehen von Sprache verantwortlich
ist.
Beim zweiten Zustand (unteres Bild), hat die Person die Sprachaufgabe gelernt und spricht diese grad aus. Man kann auf der Farbkarte einfach erkennen, dass zwei verschiedene Bereiche des Gehirns aktiviert wurden. Nun aktiv wird der Bereich des Kortex, der für die motorische Kontrolle der Sprachausgabe zuständig ist, das sogenannte Broca-Zentrum (so genannt nach dem französischem Entdecker Paul Broca zum Anfang des vergangenen Jahrhunderts). Daher sieht man, das die funktionale Karte, die wir durch PET erhalten nahe mit dem korrespondiert, was wir von der Neuroanatomie über die Gehirnfunktionen wissen, entdeckt hier mit anderen Methoden. Der Unterschied ist, dass wir somit ein Echtzeit-Bild der Hirnfunktionen erhalten." Renato M. Sabbatini |
| Anmerkung: Die Beschriftungen "ungeübt" und
"geübt" sind demnach irreführend. Tatsächlich sehen wir das
Gehirn bei zwei unterschiedlichen Aktivitäten: Beim Hören und
Sprechen.
Das Ergebnis einer Lernaktivität (andere Verarbeitung) sehen wir genau genommen nicht. Es wäre demnach egal, was hier geübt wird oder ob überhaupt geübt wird. Da hätten wir wieder einen dieser dummen Sehfehler der absichtsvollen Betrachter, die den bunten Bildern die Bedeutung geben, die ihnen einfällt. |
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07/2000