Hypies Brainworkz

PET-SCANS

Positronenemissionstomografie

 

Bilder von Schizophrenen

Das Bild stammt vom NIMH, Clinical Neuropsychiatry

1987 fanden Forscher, dass bei schizophrenen Patienten, der präfrontale Cortex weniger stark durchblutet werde: 

"Während die Prüflinge nachdachten, registrierte ein der PET-Technik verwandtes Gerät die Durchblutung ihrer vorderen Hirnrinde. Resultat: Bei allen gesunden Probanden wurde während des Grübelns der präfrontale Cortex deutlich stärker als bei den schizophrenen Versuchspersonen durchblutet." 

Das selben meinte man dann auch für ADHD-Kinder. Schon im Jahr 1993 fanden Amen und Mitarbeiter verminderten Blutfluss im präfrontalen Cortex..

 

1987: "Eine andere heiße Spur der Schizophrenie-Forschung zielt auf die Synapsen. An vielen dieser Kontaktstellen ist ein chemischer Botenstoff aktiv, den Wissenschaftler schon lange als Mitspieler im Drama der Schizophrenie verdächtigen: Dopamin. Der Verdacht lag nahe, daß diese Nervenzellen in den Gehirnen schizophrener Patienten zu viele Rezeptoren -"Empfangsstationen"- für Dopamin besitzen. Inzwischen wurde die Sache durch PET-Untersuchungen an lebenden Patienten entschieden: Schizophrene besitzen tatsächlich von Beginn der Krankheit an mehr Dopamin-Rezeptoren als Gesunden."

1998: Ein Überschuss von Dopamin- Stoffwechsel- Abbauprodukten scheint  auch bei ADD die neue Erklärung für organische Störungen bei ADHD-Kinder zu werden. 

Es ist übrigens interessant, dass bis heute für die Schizophrenie oder manisch-depressive Krankheiten keine gesicherten genetischen Erkenntnisse vorliegen und auch kein molekulargenetischer Nachweis gelungen ist. Es wird noch immer nach einer Erklärung gesucht, die zu den Medikamenten passt, von denen man weiß, das sie im Krisenfall helfen. Ähnliches kann man über ADHD sagen.

Wie auch immer, es sind immer die selben Grundgrößen, die vermessen werden können und ob die so freilich vorhersehbaren Beweise für eine wirkliche Erkenntnis gültig sind, mag einstweilen fraglich sein.

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07/2000